Worum geht es beim Projekt AIMused?
Barriereabbau in Museen durch Künstliche Intelligenz: Das europäische Kooperationsprojekt AIMused stellt sich die Frage, wie Museumsangebote ent-hindert werden können. Ziel von AIMused ist es, mit Hilfe von K.I. niedrigschwellige Werkzeuge für Museen zu entwickeln, die Barriereabbau aktiv ermöglichen.
Das EU-Projekt bringt Expert:innen in eigener Sache und Kulturschaffende auf internationaler Ebene zusammen. Kultur Land ist eine von vielen Partner:innen, die sich gemeinsam auf die Reise machen, um neue Werkzeuge für und mit Museen zu entwickeln.


Was macht AIMused?
Das AIMused-Projektteam wird in den kommenden drei Jahren gemeinsam mit Expert:innen in eigener Sache neue barrierearme Formate für die Museumsarbeit finden. Ziel ist es, zusammen Barrieren für Museumsbesucher:innen mit besonderen Bedürfnissen und Behinderungen abzubauen. Das Projekt vereint bestehende Lösungen für mehr Barrierefreiheit mit einfacher Anwendbarkeit, sodass Museen übersichtlich Zugang zu inklusiven Werkzeugen gewinnen können.
Auf der offiziellen Webseite findet ihr unter https://aimused.eu/ weitere Informationen zu Projektergebnissen aus AIMused.
Das AIMused Netzwerk
AIMused ist ein EU-Projekt, dass Partner:innen aus Polen, Litauen, Dänemark, Schweden und Deutschland vereint. Hauptpartner im Projekt ist das Meeresmuseum NMFRI Gdynia Aquarium aus Polen, der das Projekt koordiniert.
Hier sind Informationen zum Partner:innen-Netzwerk zu finden:
- NFMIR – das Gdynia Aquarium in Polen
- die Universität Szczecin in Polen
- die Firma “Nautil” für digitale Barrierefreiheit aus Polen
- das Litauische Meeresmuseum
- das Erlebniszentrum NaturBornholm in Dänemark
- das Kalmar County Museum in Schweden
- die Technische Hochschule Wildau in Deutschland
- und Kultur Land MV
Teil des Netzwerks sind auch die assoziierten Partner:innen in den einzelnen Ländern. Das Projekt umfasst insgesamt elf assoziierte Partner:innen, davon drei in Deutschland. Das sind:
Ein wichtiger Teil des Netzwerks sind die Fachbeiräte, die in den Ländern gegründet werden. Unser Fachbeirat berät und begleitet das AIMused Projekt aus Deutschland. Expert:innen in eigener Sache und aus der Kultur bereichern das Projekt mit ihrem Input. Aktuelle Mitglieder:
- Alina Mathias, Autorin
- Margit Glasow, Journalistin
- Jörg Becker, Künstler
- Sabine Steffens, Kulturwissenschaftlerin
- Torsten Schumann, Inklusionsbotschafter
- Staatliches Museum Schwerin
- Pommersches Landesmuseum
- Deutsches Meeresmuseum Stralsund
- Museumsverband MV/FS Museen
- Tourismusverband
- EDAD e.V.
Habt ihr Interesse daran, Teil des Beirats zu werden? Dann meldet euch bei uns.
Zielgruppen
AIMused will niedrigschwellig nutzbar Werkzeugkoffer für Museen entwickeln, die nachhaltig in der Praxis angewandt werden können. Ausgehend vom Universellen Design werden mit Hilfe der Fachbeiräte inklusive Vermittlungsformate für diemuseale Praxis entwickelt. Die Werkzeugkoffer sollen barrierearme Museumsbesuche auf Augenhöhe ermöglichen und Barrieren in der Wissensvermittlung abbauen.
Von dem Projekt sollen Museen, Kultureinrichtungen und Menschen mit Behinderungen und besonderen Bedarfen profitieren.

Projektdaten
AIMused hat eine dreijährige Projektlaufzeit vom 18. September 2025 bis zum 18. August 2028. Das Projekt wird im Rahmen des Interreg South Baltic Programme2021–2027 durch den European Regional Development Fund (ERDF) ko-finanziert.
Das Gesamtbudget des Projektes liegt bei 2.076.967,75 Euro, davon sind 1.661.574,20 Euro ERDF-Förderung.
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